Christoph Sommer, HP
KursangebotManipulation peripherer Nerven, „Obere Extremität“Jean-Pierre Barral und Alain Croibier haben mit dem Behandlungskonzept peripherer Nerven einen weiteren Schritt in Richtung hochspezifischer Behandlungstechnik getan. Die Untersuchung und Behandlung peripherer Nerven ist von großer praktischer Relevanz für eine Reihe hartnäckiger klinischer Erscheinungen. Dieser Kursteil führt in das Konzept der Nervenmanipulation an Hand der anatomischen und physiologischen Grundlagen ein. Die praktischen Anwendungen wiederholen zunächst die genaue palpative Untersuchung der Dura mater spinalis. Anschließend folgt die diagnostische Bewertung des Plexus cervicalis, seiner Äste und des Nervus phrenicus. Eine Reihe von Behandlungstechniken werden praktisch vorgestellt. Darauf aufbauend folgt die detaillierte Untersuchung und Behandlung der Nerven der oberen Extremität: N. accesorius, N. subscapularis, N. axillaris, N. radialis, N. musculocutaneus, N. cutaneus antebrachii medialis, N. medianus und N. ulnaris. Manipulation peripherer Nerven – Untere ExtremitätDer zweite Kursteil beginnt mit einer Wiederholung der Untersuchung und Behandlung der Dura mater spinalis. Weiterführend werden die Symptombilder im Bereich der Lendenwirbelsäule, des Beckens und der unteren Extremität dargestellt. Anschließend wird die Bedeutung des Plexus lumbalis diskutiert, einschließlich der relevanten Diagnoseschritte und Behandlungstechniken in Anwendung auf die einzelnen Nervenäste: N. genitofemoralis, N. iliohypogastricus, N. ilioinguinalis, N. cutaneus femoralis lateralis, N. obturatorius und N. femoralis. Auf dieselbe Art werden wir den Plexus sacralis und seine Äste behandeln: N. ischiadicus, N. tibialis, N. fibularis communis und abschließend auf die Nerven an der Fußvorderseite, der Fußsohle und im Bereich des Innenknöchels eingehen. Die Behandlung mechanisch verursachter Traumen (Schwerpunkt Schleudertrauma)Christoph Sommer wird das Thema „Trauma“ aus zwei Blickwinkeln untersuchen: Aus der Sicht des viszeral-mechanischen Ansatzes und aus der Sicht neuer Techniken zur Behandlung der Dura mater spinalis und der kranialen Membranen und Suturen. Die praktischen Anwendungen zielen zunächst auf eine genaue palpative Untersuchung der Dura mater spinalis und der Dura mater cranialis. Im Kranium selbst werden die verschiedenen, u.a. dem Druckausgleich dienenden Systeme (Suturen, Membrane und Gefäße) untersucht und behandelt. Die Techniken werden jeweils mit detaillierter anatomischer Einführung und mit genauen Diagnoseschritten vorgestellt. Viszerale Manipulation | 3 – Organe des BrustraumsDieser Kursabschnitt beschäftigt sich mit den Innenstrukturen des Brustkorbs. Ausgangspunkt ist die manuelle Untersuchung der Atembewegung und ihrer Manifestation in der Organbewegung der Lunge und des Herzens. Eine Reihe von lokalen und globalen Untersuchungsschritten wird vorgestellt, um eine detaillierte Diagnose des Innenraums des Brustkorbs zu ermöglichen. Es geht dabei vor allem um Fixierungen zwischen den Pleuraschichten und angrenzenden Geweben und um die Bänder zwischen Halswirbelsäule und endothorakaler Faszie auf Höhe der Pleurakuppel. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Bindegewebsschichten zwischen den Lungen und der Grenzschichten des Herzens gelegt und wie diese den knöchernen Brustkorb formen. |
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